Erörterung

Frage: Erörterung
(13 Antworten)

 
Aufgabe: Geben sie den text Srukturiert wieder, erörtern sie die Position des Autors und nehmen sie begründet stellung dazu.
Hallo
Ich komme irgend wie nicht klar damit kan mir jemand irgend wie helfen wie man es am besten machen kann


Seit dem Angriff auf eine Synagoge im Jahr 2000 fördert der Bund Zivilcourage mit vielen Millionen Euro. 4500 Initiativen und Projekte gegen Rechtsextremismus erhalten staatliche Unterstützung. Doch der Nutzen ist umstritten.

Die Liste ist lang und furchtbar: 5.August, Gardelegen, ein Rechtsradikaler schlägt vor einer Disco einem 24-Jährigen ins Gesicht und ruft: "Jude! Jude!".

23. Juni, Quedlinburg, eine Punkerin wird vom Rad gestoßen.

9. Juni, Halberstadt, Neonazis schlagen mehrere Schauspieler krankenhausreif.

Allein für das Jahr 2007 hat die "Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt" in Sachsen-Anhalt 32 Vorfälle aufgeführt. Und doch erzählt diese Liste auch von Mut und Zivilcourage: Die Opfer blieben nicht allein, mit Hilfe der Beratungsstelle erstatteten sie Anzeige, fanden Zeugen und Anwälte.

"Nach einer Gewalttat steht meist der Täter im Mittelpunkt - das wollen wir ändern", sagt Roman Ronneberg vom Netzwerk "Miteinander" in Sachsen- Anhalt, zu dem die Opferberatung gehört.

Dass in Deutschland der rechten Gewalt tatenlos zugesehen wird, kann man nicht sagen. Mehr als 4500 Initiativen und Projekte erhalten staatliche Unterstützung, von der Theatertruppe, die mit Schülern Konfliktlösungen ohne Gewalt einübt, bis zum Aussteigerprogramm für Neonazis.

Die rot-grüne Bundesregierung legte 2001 ein Aktionsprogramm zur Bekämpfung des Rechtsextremismus auf; der "Aufstand der Anständigen", ausgerufen von Bundeskanzler Gerhard Schröder nach dem Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge im Oktober 2000, sollte keine Leerformel sein. 192 Millionen Euro gab der Bund bis Ende 2006 für die drei Pilotprogramme "Civitas", "Entimon" und "Xenos" aus.

Was es genützt hat, ist umstritten. Die Programme stärken die Zivilstrukturen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, sagen die Befürworter - unter der Jugendministerin Angela Merkel habe der Bund in den neunziger Jahren noch "Glatzenpflege auf Staatskosten" betrieben und in der Hoffnung auf Bekehrung der Unbelehrbaren rechte Jugendclubs unterstützt.

Kritiker sehen aber zu viel Geld für den "Aktionismus der Anständigen" verpulvert, wie der Spiegel schrieb. Der Bundesrechnungshof rügte die unzureichende wissenschaftliche Auswertung; die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung nannte die Umsetzung "halbherzig", der Staat fördere das "Nebeneinander unterschiedlicher Maßnahmen und Akteure".

Das soll nun besser werden. Insgesamt 24 Millionen Euro im Jahr wird der Bund 2007 für Prävention und Opferhilfe ausgeben, fünf Millionen Euro mehr als 2006. Das Geld geht nun aber zunächst an die Kommunen. Was die bisherigen Träger der Arbeit gegen Rechtsextremismus mit gemischten Gefühlen sehen.

"Es stimmt ja, dass man vor Ort am besten weiß, wo man ansetzen muss, und nur die Kommunen können Projekte auf Dauer finanzieren", sagt Uta Leichsenring, die ehemalige Polizeipräsidentin von Eberswalde, die heute im Beirat des "Bündnisses für Demokratie und Toleranz" sitzt. Allerdings gehe die neue Finanzierungsform zu Lasten der kleinen freien Träger, und die Kommunen seien oft selbst ein Teil des Problems: "Da wird geleugnet, dass es eine rechte Szene gibt, um nicht öffentlich schlecht dazustehen, und die Versuchung ist groß, das Geld vom Bund für die alltägliche Jugendarbeit auszugeben, der auch vorne und hinten die Mittel fehlen."

Leichsenrings Erfahrung: "Es kommt jetzt auf die Bürgermeister an. Wenn die sagen: Ja, wir müssen da genau hinsehen und etwas tun, dann ziehen immer genügend Leute mit."
GAST stellte diese Frage am 28.02.2010 - 21:33

 

 
Antwort von GAST | 28.02.2010 - 22:04
ich weiß der text ist lang aber könnt ihr mir erklären wie das mit der Aufgabe gemeint ist weil ich das nicht so genau verstehe.

 
Antwort von GAST | 28.02.2010 - 22:13
A. Einleitung
Führt zum Thema hin und endet in der Regel mit der Formulierung der Fragestellung (identisch mit der Überschrift)
B. Hauptteil
Teil I: pro oder contra, beginnt mit der Gegenthese zum vom Autor der Erörterung favorisierten Standpunkt.
Argument 1
Beleg 1
evtl. Beispiel 1, Beispiel 2 usw.
Argument 2
Beleg 1
evtl. Beispiel 1, Beispiel 2 usw.
usw.
Teil II: contra oder pro, beginnt mit der These zum im Teil I formulierten Standpunkt
Argument 1
Beleg 1
evtl. Beispiel 1, Beispiel 2 usw.
Argument 2
Beleg 1
evtl. Beispiel 1, Beispiel 2 usw.
usw.
Alternativ können Pro- und Contra-Argumente auch jeweils direkt aufeinander folgen.
Teil III: Synthese (Lösungsvorschlag)
C. Schluss
Hier wägt man die Argumente gegeneinander ab, kommt zu persönlichen Bewertungen der vorgebrachten Argumente und formuliert ggf. eine persönliche Meinung, einen Ausblick o. ä.

 
Antwort von GAST | 28.02.2010 - 22:23
hi ich danke dir für die schnelle antwort aber irgend wie verstehe ich das nicht mit teil 1 und teil 2 nicht

 
Antwort von GAST | 01.03.2010 - 19:18
so hab mal jetzt eine erörterung und wollte fragen ub es so gut ist.

Ein bei den meisten Menschen ein heikles Thema. Ab wann ist Zivilcourage mehr als nur freiwillig? Ist es überhaupt zu irgendeinem Zeitpunkt freiwillig? Oder sollte das doch jeder für sich selber wissen?

Dezember, die Weihnachtszeit steht vor der Tür und die Einbrüche, Diebstähle und Betrügereien häufen sich, doch was tun unsere Mitmenschen? In Deutschland und Österreich gibt es schon zahllose Tests und Untersuchungen über die Zivilcourage. In einer gestellten Szene und unter laufenden Kameras bricht ein professioneller Einbrecher in ein Einfamilienhaus ein. Die Zeiten werden so gewählt das jedes Mal jemand vorbeigeht der eigentlich etwas unternehmen müsste. Doch von 10 Personen schlägt kein einziger Alarm! Erschreckend!

Also sollten wir uns fragen: „Was würde ich tun?“ Würden sie eingreifen wenn sich auf der Straße zwei wildfremde Menschen mit denen sie nichts zu tun haben Prügeln? Ihre Zivilcourage würde es verlangen, aber die wenigsten Menschen tun es.

Die einzigen Ausnahmen bilden Freiwillige Helfer wie das Rote-Kreuz, die Feuerwehr und einige andere Hilfsgruppen. Diese Menschen setzten ihr eigenes Leben aufs Spiel nur um andere zu retten. Ein Feuerwehrmann würde in ein brennendes Haus laufen um jemanden zu befreien. Ist das Zivilcourage? Wenn nicht, was ist sie dann?

Vielleicht kann man Zivilcourage schon mit einem Anruf bei der Polizei, Feuerwehr oder Rettung beweisen, nicht jeder hat den Mut sich zwischen jemanden zu stellen der grad in einer Schlägerei ist.

Ich denke auch das Zivilcourage in unserer neumodernen Zeit fast keinen Platz mehr findet. Wir leben in einer sehr Egoistischen Phase der Menschheit in der jeder darauf fixiert ist das es einem selbst gut geht. Solche Behauptungen lassen sich leicht beweisen, denken sie einmal zurück und erinnern sich an eine Situation in der sie sich falsch verhalten haben. Es ist ganz egal welche art, ob sie niemanden verständigt haben oder ob sie einfach bei einem Einbruch weggesehen haben und gedacht haben: „Das geht mich nichts an.“ Ich selber kann mir kaum vorstellen dass nicht jeder von uns schon einmal in einer solchen Situation gewesen ist, aber jetzt versuchen sie sich vorzustellen was sie tun würden wenn sie wieder in eine solche Lage kommen, und ob sie mit einer anderen Einstellung etwas anderes Unternehmen würden.

Ich glaub nicht dass ich in einer wirklich bedrohlichen Situation an jemand anderen denken würde, aber doch würde ich jemanden verständigen wollen oder es versuchen.

Aber wir werden alle früher oder später in eine Situation kommen in der wir Zivilcourage beweisen können, und dann werden wir wissen wie weit wir gehen würden.

 
Antwort von GAST | 01.03.2010 - 19:49
bitte kann sich das jemand anckuken muss eine Pro-kontra erörterung sein.

 
Antwort von GAST | 01.03.2010 - 20:24
bitte hilft mir schreibe morgen eine Klausur darüber

offline

Beiträge 6773
Likes / Auszeichnungen 42
Antwort von auslese | 01.03.2010 - 20:42
ich verstehe nicht, was nun dein Anliegen ist. Möchtest du, dass dein Text auf seinen sprachlichen Ausdruck hin untersucht wird?

 
Antwort von GAST | 01.03.2010 - 20:49
ich möchte wissen ob das eine Pro contra erörterung für zivilcourage ist.

 
Antwort von GAST | 01.03.2010 - 20:52
Ja kannst du schreiben.
Teil 1 und Teil 2 sind die Argumente die du dafür aufbringen kannst. Du suchst dir immer ein Argument aus und schreibst dazu ein Beispiel und so weiter, wie es dort oben halt aufgelistet ist. Ich würde mir vorher auf ein extra Zettel schreiben, was daran pro und contra ist.

 
Antwort von GAST | 01.03.2010 - 20:56
also die Pro contra erörterung oben ist richtig oder wie verstehe ich das?

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