Praktikumsbericht über ein 2 wöchiges Praktkum

Politik und Wirtschaft-Facharbeit zum Thema "Branchen"

Original-Facharbeit herunterladen: PDFPDF, PDFDOC
Branchen

Praktikumsbericht zum Betriebspraktikum in Frankfurt Intercontinental Hotels GmbH


Praktikumszeitraum und Praktikumsdauer: Das Betriebspraktikum fand in dem Zeitraum zwischen dem 06.Oktober und dem 17.Oktober 2003 statt. Die Arbeitszeiten waren je nach Abteilung verschieden. In der Abteilung Küche, wo ich in der ersten Woche war, begann die Arbeit morgens um 9 Uhr und endete um nachmittags 3 Uhr. In der Abteilung Restaurant (2. Woche) fing meine Schicht um 7 Uhr an und endete um 12 Uhr.
Beschreibung des Betriebes: Der Betrieb ist ein Hotel der Kette Intercontinental Hotels GmbH mit 5 Sternen. Es besteht aus 2 Gebäuden, umfasst 835 Gästezimmern und Suiten, 16 Veranstaltungsräume, 4 Restaurants, eine Bar, eine Gastronomie-Lieferservice und einen Fitnessbereich. Die Zielgruppe des Hotels ist die gehobene Mittelschicht, unter ihnen besonders die Geschäftsleute. Die Büros der Verwaltung und die einzelnen Abteilungen befinden sich in einem abgetrennten Teil des Gebäudes, das für die Gäste nicht zugänglich ist, im Untergeschoss oder im Nebengebäude, das gegenüber vom Hauptgebäude steht. Dasselbe gilt für die Umkleideräume und die Kantine, in der man kostenlos verpflegt wird und sich in den Pausen aufhalten kann. Das Hotel ist in verschiedenen Abteilungen (Departments) aufgeteilt wie z.B. Food & Bavarage, die man wiederum in Küche und Restaurant aufteilt.

Beschreibung des Arbeitsplatzes:

Fragen an Mitarbeiter und Betreuer nach:
Anforderungen: Bei der Bewerbung um eine Stelle im Hotel, muss man ein Gesundheitszeugnis vorlegen, was aber nicht bedeutet, dass körperlich behinderte Menschen dort nicht arbeiten können. Sie haben die gleichen Chancen wie alle anderen z.B. in den Bereichen der Verwaltung.
Besonders in den Bereichen, in denen man direkt Kontakt zu Gästen hat, muss man freundlich und vorsichtig sein. Außerdem benötigt man Belastbarkeit und Flexibilität, da die Arbeitszeiten der Angestellten immer unterschiedlich sein kann (mal, Früh-, mal Spätschicht).
Bewerber, die mehrere Sprachen können, werden bevorzugt, da man sich dann besser mit ausländischen Gästen oder auch Mitarbeitern verständigen kann.
Ausbildungsvoraussetzungen: Im Hotel gibt es verschiedene Berufe, für manche, z.B. Putzfrau, braucht man keine zusätzliche Ausbildung, man sollte lediglich einen Schulabschluss und (nicht zwingend) gute Sprachkenntnisse haben. Jedoch kann man bei solchen Berufen nicht aufsteigen. Aber für die anderen Berufe braucht man wiederum eine Ausbildung zum Hotelfachmann/-frau, Hotelkaufmann/-frau oder Restaurantfachmann/-frau. Um eine der oben genannten Ausbildung zu machen braucht man mindestens den Hauptschulabschluss. Das Abitur ist nicht nötig, aber erwünschenswert und steigert auch die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Im Service-Bereich gibt es den Beruf des Kellners, wozu man keine extra Ausbildung benötigt, jedoch muss man anmerken, dass die meisten Azubis zum/zur Hotelfachmann/-frau oder zum/zur Restaurantfachmann/-frau auch als Kellner eingesetzt werden, um Erfahrungen in den praktischen Arbeiten zu sammeln.
Arbeitsbedingungen: Im Hotelgeschäft muss man flexibel in der Arbeitszeit sein, d.h. man muss immer wieder damit rechnen, dass man Überstunden machen muss und auch, dass man am Wochenende oder an Feiertagen arbeiten muss. Man muss auch mit dem Stress klarkommen, das manchmal im Hotel herrscht, wenn z.B. sich 180 Leute kurzfristig angemeldet haben, um in Hotel zu Mittag und zu Abend zu essen. Dann muss man schnell reagieren und darf nicht die Nerven verlieren. Man hat, abhängig von den Abteilungen, mal mehr mal weniger Kontakt zu Gästen, das bedeutet, dass man immer auf ein gepflegtes Aussehen achten muss und immer freundlich zu den Gästen aber auch Mitarbeitern sein sollte. Für jeden gilt auch, dass man für „Drecksarbeiten“, z.B. Essensreste wegräumen, Arbeitsplatz aufräumen etc., eingesetzt werden kann. Denn es handelt sich um Tätigkeiten, die gemacht werden müssen, deshalb muss jeder unabhängig von der Position mal ran. Mann muss auch dazu bereit sein, andere Kulturen zu akzeptieren und mit vielen unterschiedlichen Menschen auskommen.
Fortbildungsmöglichkeiten: Man hat generell gute Fortbildungsmöglichkeiten im Hotelgeschäft. Der Betrieb bietet interne Trainings und Seminare an. Es gibt z.B. Ausbildungen in Personenführung, in finanziellem Verständnis. Für die gleichen Ausbildungsziele gibt es auch spezielle Schulen. Außerdem gibt es noch externe Trainings. Man kann z.B. einen Austausch in ein anderes Hotel der gleichen Kette ins Ausland beantragen. Mit dem Absolvieren der Trainings hat man auch bessere Chancen zum Aufstieg. Man kann natürlich auch in einen anderen Betrieb wechseln, wo es sich dabei nicht um ein Hotel handelt, wo aber Arbeitskräfte mit entsprechenden Fähigkeiten gesucht werden. Gleichzeitig kann man auch die Abteilung innerhalb eines Hotels wechseln, wie z.B. von der Personalabteilung ins Einkaufbüro. Das alles ist nicht von der Position des Mitarbeiters abhängig, dagegen wird aber die Beurteilung über die betreffende Person sehr stark beachtet.
Es gibt auch Trainings, die sich nur mit einem Abteil beschäftigt (z.B. Technik, Guestinformation, Food & Bavarage etc.) Man wird auf die Arbeit eines Department-Managers vorbereitet.

technische Hilfsgeräte:
Küche: Die Küche ist ausgestattet mit allerlei von technischen Hilfsgeräten, z.B. gibt es eine Ausrollmaschine in der Patisserie, wo ich 3 Tage lang gearbeitet habe. Oder es gibt auch Hilfsgeräte, die jeder Haushalt hat, wie eine Mikrowelle, einen Ofen oder einen Herd. Häufig werden auch Mixer, Toaster oder Aufschnittmaschinen benutzt. Alle Lebensmittel und fertige Gerichte werden in Kühlhäusern gelagert, damit sie frisch bleiben. Zum Transportieren der Speisen z.B. in den Theatersaal hat man Transportwagen.
Zum Entgegennehmen der Bestellungen der Gäste werden in der Küche Telefonapparate benutzt. Die verschiedenen Abteilungen wie z.B. Bar oder Room-Service benachrichtigen uns von den Wünschen der Gäste, wie z.B. ein Truthahnsandwich.
Restaurant: Hier wird der Computer eingesetzt zum Kassieren oder Ausdrucken von Rechnungen bzw. Quittungen. Geräte wie Kühlschränke, Kaffeeautomaten oder Crêpes-Maschinen werden auch oft benutzt. Die Kühlschränke sind für Getränken, verschiedenen Soßen wie z.B. Pesto, Butter und den Pettifours (kleine Pralinen zum Kaffee) bestimmt. Der Tellerwäscher ist für das dreckige Geschirr und Besteck zuständig. Er sortiert die verschiedenen Teller in die Spühlmaschinen.
Zusätzliche Informationen: Allgemein muss jeder Mitarbeiter 5 Tage, insgesamt 37,75 Stunden, pro Woche arbeiten. Man hat 26 Urlaubstage. Aber die Anzahl der Urlaubstage können sich je nach Alter, Betriebszugehörigkeit und Krankheit verändern.
Wenn man in der Küche (42 Mitarbeiter und Azubis) arbeitet, muss man sehr auf Sauberkeit und Ordnung achten. Hat ein Koch einen starken Schnupfen oder Durchfall oder auch sonstige Krankheiten, sollte er zu Hause bleiben, da bei der Arbeit möglicherweise Bakterien auf die Speisen übertragen werden können. Ohne vorherige Ankündigung kommen immer wieder Kontrolleure aus dem Gesundheitsamt, die von jedem einzelnen Mitarbeiter eine Speichelprobe entnehmen und nach Krankheit suchen. Sie kontrollieren auch, ob die Temperaturen des einzelnen Kühlhauses und der Küche stimmen.
Im Restaurant (28 Mitarbeiter und Azubis)werden die Speisen auf ihre Qualität überprüft. Es kann auch vorkommen, dass ein Kontrolleur aus dem deutschen Prüfamt kommt und die Volumengröße der Gläser überprüft.
Das Intercontinental Hotel in Frankfurt legt sehr viel Wert auf soziales Engagement. Wöchentlich werden Suppen und Essen für die Armen Küche Frankfurts gekocht. Dieses Hotel bietet sogar mehrere Kochkurse. Dabei kann jeder teilnehmen.
Persönliche Erfahrung: Hinter der Hotelfassade steckt viel Organisation und Arbeit, was für mich eine sehr beeindruckende Erfahrung war. In der Küche, wo ich eine Woche lang gearbeitet habe, muss man zum Teil sehr viel vorarbeiten. Für ein Büffet für z.B. 180 Leute muss man schon 4 Tage zuvor anfangen zu planen, einzukaufen. Auf die Sonderwünsche der Gäste muss man eingehen. Während meiner Praktikumszeit gab es eine jüdische Veranstaltung. Die Juden feierten Bar Mitzwah. Die Küche musste sich anpassen und kosher kochen. Auf Verlangen wurden die Arbeitsplätze mit Alufolie bedeckt, man durfte nur mit gekosherten Werkzeugen und Zutaten arbeiten. In der Hauptküche gibt es sogar eine extra Kücheneinrichtung zur Zubereitung von jüdischen Speisen, die nur bei Bedarf aufgeschlossen wird. Man musste schon einige Tage vorher anfangen, die Gerichte zuzubereiten und sie werden schließlich von einem Kosherer auf die Anforderungen geprüft. Man sieht, dass die Zeit hierbei eine wichtige Rolle spielt. Man muss auf die Zeit achten, damit alles Termingerecht serviert wird. Dadurch kommt es manchmal vor, dass die Mittagspause schon um 11 Uhr oder erst um 2 Uhr nachmittags beginnt. Man sieht: Der Kunde ist König. Das ganze Betrieb versucht den Wünschen der Gäste zu entsprechen. Das Berufsleben unterscheidet sich gravierend von der Schule.
Als ich im Restaurant arbeitete, hatte ich die Frühschicht. Ich musste um 5 Uhr früh aufstehen, damit ich pünktlich um 7 Uhr am Arbeitsplatz erscheinen konnte. Man muss sich dem Betrieb anpassen.
Zusammenfassende Beschreibung eines Berufsbildes: Der Beruf des Kellners ist hart. Die 1.Frühschicht beginnt oft um 5 Uhr und dauert bis um 15 Uhr. Die 2 Frühschicht beginnt um 7 Uhr und man arbeitet bis 17 Uhr. Man wird dann von „Spätschichtlern“ abgelöst, die meist dann bis 5 Uhr morgens arbeiten.
An jedem Morgen gibt es eine kleine Besprechung, wo uns der Restaurant Manager Anweisungen gibt und uns mitteilt, wer heute im Office bleibt und dann z.B. Geschirr und Gläser poliert, Saftbehälter auffüllt oder Saucen zubereitet, und wer im Restaurant die Gäste bedient. Die Letzteren arbeiten an 8 verschiedenen Stationen, die mit Besteck, Servietten, Unterlagen und einer Kasse ausgestattet sind. Wenn z.B. die Frühstückszeit endet (von 6 Uhr bis 11 Uhr), muss der Kellner dafür sorgen, dass alle Gäste das Restaurant verlassen haben und dass die „Spätaufsteher“ an der Bar Daxx mit einem kleinen Frühstück versorgt werden. So bleibt den Kellnern eine Stunde Zeit, um die Tische abzuräumen, sauber zu wischen und zu decken. Um punkt 12 Uhr müssen an die 100 Tische perfekt gedeckt sein und das Restaurant zum Öffnen bereit sein. Da das Frühstück im „Signatures“ hauptsächlich aus einem großen Büffet besteht, hat der Kellner beim Frühstück nur die Aufgabe, die benutzten Teller und Gläser abzuräumen. Beim Mittag- und Abendessen muss der Kellner auch den Gäste empfehlen, welcher Wein z.B. am besten zu der Hauptspeise passt, dafür muss sich der Kellner mit dem Angebot des Hauses sehr gut auskennen (Speise- und Weinkarte auswendig lernen).
In dem Beruf des Kellners gibt es verschiedene Höhenrängen. Angefangen bei einem Bus Boy. Der Bus Boy arbeitet als Kellner, hat jedoch keine Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/-frau bzw. Hotelfachmann/-frau und hat auch keine Aufsteigungsmöglichkeiten. Nach einer beendeten Ausbildung zum/zur Hotelfachmann/-frau bzw. Restaurantfachmann/-frau wird man als Commis de Rang eingestellt. Je nach den Beurteilungen des Restaurant Managers kann man verschieden schnell aufsteigen (von 24 Wochen bis 3 Jahre). Man steigt zum Demi Chef de Rang, dann zum Chef de Rang und schließlich zum Captain auf. Dann wird man Oberkellner, wo man eine Food & Bavarage Management Training absolvieren muss, um zum stellv. stellv. Restaurant Manager aufsteigen zu können. Es gibt noch die Stelle des stellv. Restaurant Managers und des Restaurant Managers. Um diesen Rang zu erreichen wäre es von Vorteil, wenn man in seiner bisher beruflichen Laufbahn schon in verschiedenen Ländern gearbeitet hat und somit auch auf die guten Englischkenntnisse hinweist.
Beschreibung der Eigentätigkeit am Freitag, dem 10.Oktober 2003: An diesem Tag arbeitete ich in der Küche in der Abteilung Gartenmarché, der für die Kaltplatten und Salate zuständig ist. Der Arbeitstag begann um 9 Uhr. Nach den Anweisungen meines Vorgesetzten holte ich Gemüse und Obst aus dem Gemüse-/Obstkühlhaus. Ich überprüfte die Salate auf Insekten und Würmer, entfernte die verdorbenen Salatblätter und wusch sie. Die sauberen Salate wurden in das Kühlhaus vom Gartenmarché gestellt, damit sie frisch und knackig blieben. In der Zwischenzeit schnitt ich Paprika in Würfeln, Zitronen und Gurken in Scheiben, die man zum Verzieren des Tellerrandes braucht, und achtelte Tomaten. Sobald ich fertig war, bereitete ich die verschiedenen Salate mit Hilfe meiner Kollegen zu. Die fertigen Salate wurden in Plastikfolie verpackt und in das Kühlhaus gestellt. Dann half ich einem Mitarbeiter beim Beladen eines Transportwagens mit den verschiedenen Salaten und Kaltplatten. Wir fuhren damit in Die 21.Etage, um dort im Panorama-Raum „Silhouette“, wo man den Ausblick Frankfurts genießen kann, das Büffet für eine Veranstaltung aufzubauen. Um 12.30 Uhr Hatte ich für eine halbe Stunde Mittagspause. Ich ging mit meinen Kollegen in die Kantine und aß dort mit ihnen zu Mittag. Nach der Mittagspause erledigte ich die Bestellungen der Abteilungen Room-Service, Restaurant und Bar wie z.B. Sandwiches. Dann machte ich meinen Arbeitsplatz sauber, um Ordnung zu halten und mehr Platz zu schaffen. Um 2 Uhr nahm ich mit meinem Kollegen wieder den Aufzug in die 21.Etage, um im „Silhouette“ das Büffet abzubauen. Die Essensreste wurden entsorgt und das dreckige Geschirr in die Spüle getan. Zurück aus dem 21.Stock half ich noch beim Aufräumen der Arbeitsplätze. Um 15 Uhr hatte ich Feierabend.
Zusammenfassende Einschätzung des Praktikums hinsichtlich der eigenen Erwartungen und des persönlichen Lernerfolges: Ich denke, dass das Praktikum etwas zu kurz war, denn in 2 Wochen ist es relativ schwierig das ganze Betrieb kennen zu lernen. Bei mir hat es lediglich für 2 Abteilungen, Küche und Restaurant, von mehr als zehn verschieden gereicht. Deshalb habe ich mein Praktikum um eine Woche verlängert, um eventuell noch ein weiteres Abteil kennen zu lernen. Jedoch hat man mich wieder in die Abteilung Küche geschickt. Dadurch habe ich noch mehr von der Küche erfahren und kennen gelernt. Trotzdem war das Praktikum für mich ein voller Erfolg. Ich habe z.B. gelernt, wie man richtig den Tisch deckt oder ein Thunfischsalat zubereitet. Das alles kann ich im weiteren Leben noch gebrauchen. Vor dem Praktikum war ich noch unsicher, was in den verschieden Abteilungen, besonders in der Küche, auf mich zukommen würde. Ich hatte auch Angst, dass ich im Betrieb nicht zurecht kommen würde, jedoch hat das Praktikum meine eigenen Erwartungen um einiges übertroffen. Alle Mitarbeiter waren sehr nett und geduldig mit mir und haben mir ausführlich die einzelnen Tätigkeiten erklärt. Ich bin sehr froh darüber, dass man mich nicht als „eine Schülerin, die kurz mal den Betrieb kennen lernen will“ behandelt hat, sondern eher als eine Mitarbeiterin, dadurch hatte ich die gleichen Rechte und Pflichten. Mir wurde keineswegs nur die leicht zu erledigten Aufgaben zugeschoben, wie Geschirr polieren oder Brot in Scheiben schneiden, sondern ich durfte bzw. musste auch anspruchsvollere Aufgaben erledigen. Ich hatte die gleichen Tätigkeiten wie alle anderen gehabt. Dadurch bestand natürlich eine höhere Gefahr sich in der Küche zu verletzen, sich z.B. am Finger zu schneiden, jedoch habe ich das gerne in Kauf genommen, da diese Verletzungsgefahr auch zu dem Beruf gehört. Ich habe sehr viel praktisches gelernt und kann heute von mir behaupten, dass ich einigermaßen den Beruf des Kellners ausführen kann, wobei ich vor dem Praktikum noch nie in irgendeiner Form mit den Tätigkeiten in der Gastronomie beschäftigt war.
Aber es gibt noch einige Kleinigkeiten, die man noch verbessern sollte. Die Organisation im Betrieb war etwas chaotisch gewesen, so wusste z.B. die Wäscherei nicht bescheid, dass es eine Praktikantin in den 2 Wochen geben würde und konnte mir zunächst keine Uniformen bereit stellen oder die betroffenen Abteilungen wussten erst am ersten Tag meines Praktikums, dass ich eine Woche bei ihnen verbringen würde.
Durch das Praktikum habe ich sozusagen die Kulissen eines 5-Sterne Hotels kennen gelernt. Ich war überrascht, dass man im Hotel z.B. eine Technik-Abteilung braucht, die die Einrichtungen des Hotels in Stand halten. Daran sieht man, dass so ein Betrieb viele Fachkräfte in verschiedenen Richtungen (z.B. Technik, Verwaltung, Gastronomie etc.) involviert. Ich bin der Meinung, dass eine Arbeitsstelle in solch einem Hotel relativ sicher ist, da es ja immer Menschen aus anderen Ländern und Städten gibt, die „versorgt“ werden wollen.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, in meiner beruflichen Zukunft in einem Hotel zu arbeiten. Das Betriebspraktikum hat mir sehr viel gebracht und sehr gut gefallen. Es hat mir einen Einblick in das Berufsleben einer Hotelfachfrau bzw. Restaurantfachfrau verschafft oder überhaupt in meine berufliche Zukunft, wie man mit dem Stress klarzukommen hat.
Inhalt
Praktikumsbericht über ein 2 wöchiges Praktikum im Intercontinental Hotel Frankfurt (2507 Wörter)
Hochgeladen
22.11.2003 von unbekannt
Schlagwörter
Praktikumsbericht | 2 Wochen | Hotel | Intercontinental Hotel Frankfurt | Wirtschaft und Recht | Beispiel | Musterbericht
0 weitere Dokumente zum Thema "Branchen"
14 Diskussionen zum Thema im Forum
Kostenlos eine Frage an unsere Politik und Wirtschaft-Experten stellen:

Wenn du dieses Dokument verwendest, zitiere es bitte als: "Praktikumsbericht über ein 2 wöchiges Praktkum", http://www.e-hausaufgaben.de/Facharbeiten/D51-Praktikumsbericht-Wirtschaft-Recht-Muster.php, Abgerufen 29.07.2014 18:47 Uhr

Es handelt sich hier um einen fremden, nutzergenerierten Inhalt für den keine Haftung übernommen wird.
Dokument bewerten und teilen:
  • Bewertung 3.8 von 5 auf Basis von 28 Stimmen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
3.8/5 Punkte (28 Votes)

Ähnliche Fragen: